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Geschichte und Charakter
Herzlich willkommen im Hotel SCHWARZER BÄR ! Im Jahre 1990 haben wir, die Familie Osburg, das Hotel übernommen. Wir führen das Haus traditionsbewusst, stellen uns aber auch den Erfordernissen der Gegenwart und Zukunft. Dabei werden wir von unseren Mitarbeitern nach besten Kräften unterstützt. Erleben Sie persönlich die individuelle Atmosphäre unseres Hauses ! Im Erbregister der Stadt Jena finden wir im Jahre 1498 den Namen Niklaus Börner "Wirt zu Jena". Mit ihm beginnt die 500-jährige Historie des Hotels SCHWARZER BÄR. Im Laufe der Jahrhunderte wurden viele Persönlichkeiten beherbergt, die unsere deutsche Geschichte und Kultur mit- bestimmten. Im Jahre 1522 war es Martin Luther, der unter dem Pseudonym "Junker Jörg" bewirtet wurde. Der Disput, den er mit seinen Gegnern in diesem Hause führte, setzte in Jena den Reformationsgedanken durch. Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen, ein Verfechter des Reformationsgedankens, kehrt 1552, aus kaiserlicher Gefangenschaft kommend, im SCHWARZEN BÄREN ein. 1558 gründet er die Jenaer Universität. Während der Schlacht bei Jena und Auerstedt wurde unser Haus, wie die meisten öffentlichen Gebäude der Stadt, als Lazarett genutzt. Johann Wolfgang von Goethe, zu dieser Zeit Minister am Weimarer Hof, nimmt hier 1812 mit seiner Lebensgefährtin Christiane Vulpius und 1827 noch einmal mit Eckermann Quartier. Zu den Gästen dieser Epoche gehören auch die Brüder Hauptmann, Ernst Haeckel und Fritz Reuter, ein ehemaliger Jenaer Student und Burschenschaftler. Der wilhelminische Ex-Kanzler Otto von Bismarck weilt 1892 im SCHWARZEN BÄREN in Räumen mit geschmackvoller und gediegener Ausstattung. In diesem Jahrhundert werden Persönlichkeiten wie Henri Marteau, Wilhelm Furtwängler, David und Igor Oistrach von den Jenaer Akademischen Musikdirektoren in das historische Haus geführt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch Ihre Familie Osburg
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